Trubetzkoje / Knjase-trubetzkoj (Siedlungsparzelle Dzhangys-Kuduk, Nr. 54)
Trubetzkoje / Knjase-trubetzkoj (Siedlungsparzelle Dzhangys-Kuduk, Nr. 54)
Gebiet Omsk
Museum
Filiale der Munizipalen budgetären Kultureinrichtung. Dorfmuseum von Trubetzkoje (MUSEUM), Kolchosnaja Str. 34b, im Gebäude eines Kindergartens. Eröffnet am 1. März 2004. Das Museum pflegt und erforscht die traditionelle Kultur der Deutschen des Dorfes Trubetzkoje, Geschichte des Dorfes und hat eine Fläche von 117 m2 und 2 Ausstellungssäle im Erdgeschoss eines Kindergartens mit einem gesonderten Eingang. Hat keinen geeigneten Raum für die Lagerung seiner Bestände (1500 Ausstellungsstücke im Grundbestand). Eingehende Exponate werden in einem Buch erfasst. 11 Sammlungen. Eintritt frei. Es werden Unterricht für Kinder, Exkursionen („Durch den Krieg unterbrochene Kindheit“), Wanderausstellungen abgehalten. Das Museum hat Probleme bzgl. Raum und Brandmeldeanlage. Die Ausstellungsstücke wurden aus dem Dorf Trubetzkoje und den Zweigstellen der Kolchose wie Dorf Borsukowka (Bodrowka), Ruslanowka, Zwetnopolje zusammengetragen. Im Saal 1 sind ausgestellt: Lenin-Büste (wurde in den 1990er Jahren im Gebäude einer 7-Klassen-Schule aufgestellt); Wandtafeln über heldenhafte Pioniere und den Komsomol, repressierte Deutsche, Trudarmisten, herausragende Personen des Dorfes, es gibt eine Exposition über die Farmwirtschaft „Weiß“, Geschichte des Dorfes und der Schule, Staatssymbole Russlands und der UdSSR. Im Saal 2 (Ethnographie) sind die interessantesten Exponate vertreten wie z.B. eine Orgel, Fabrikat „Schidmeier“ (Stuttgart), Ende des 19.- Anfang des 20. Jh., geschenkt über die Baptisten von einer älteren Frau, Butterfass, Rübensaftpresse der Familie Weiss, Teile eines Kettensiebes, Gipsskulpturen aus den 1950er Jahren. In interessanter Technik der Glasmalerei wurden von den Künstlern Arnold Adolfowitsch und Bernhard Adolfowitsch Tauber traditionelle Sprüche mit belehrenden Inhalten ausgeführt (insgesamt 10 Stck.). Die Zusammenstellung der Museumsbestände wurde von der Lehrerin für Geschichte Fr. Feld aus der allgemeinbildenden Oberschule begonnen. Fr. Weiß nahm ihre Tätigkeit im Museum 2001 auf (1991 kam sie ins Dorf aus Omsk zusammen mit ihrem Ehemann). Diese Initiative wurde von den Dorfbewohnern und der Kulturverwaltung des Deutschen Nationalrayons Asowo (L.I. Fjodorow) unterstützt. Die methodische Hilfe erhält das Museum von Ja. W. Adam (Museum in Gorkij) und W.W. Lopatina (Museum Bolscheretschje). Die Exponate des Museums wurden 2011 in der „Festung Omsk“ ausgestellt. Jährlich findet am Tag des Dorfes (August) und am Museumstag (18. Mai) ein Tag der offenen Türen statt. 2012 erhielt das Museum 4 Exponate geschenkt. Mit seinen Beständen arbeiteten die Forscher der russlanddeutschen Kultur aus Tjumen (Dr. historischer Wisssenschaften Jarkow) und Barnaul.