Steinbach

Gebiet Rostow

Geschichte der Siedlung

STEINBACH (Atamanowka), 1881 auf eigenem Land gegründetes lutherisches Dorf. Das Land wurde der Führung des Amtsbezirks Grünau (Bezirk Mariupol, Gouvernement Jekaterinoslaw) abgekauft.

Gehörte vor 1917 zum Amtsbezirk Fjodorowka (Bezirk Taganrog, Gebiet des Donkosakenheers) und in sowjetischer Zeit zu den Rayonen Fjodorowka, Nikolajewka, Matwejew Kurgan bzw. Taganrog (Gebiet Rostow). In heutiger Zeit Ortschaft Atamanowka (Rayon Neklinka, Gebiet Rostow). 35 km nordwestlich von Taganrog am linken Ufer des Flusses Mokry Jelantschik gelegen. Entwicklung der Einwohnerzahlen: 224 (1904), 262 (1915), 313 (davon 300 Deutsche, 1926). Landfläche: 1.140 Desjatinen (1915; 33 Höfe).

Die Dorfbewohner gehörten der lutherischen Pfarrgemeinde Rosenfeld an. 1926 gab es im Dorf eine eine Windmühle, eine Grundschule und eine Lesehütte. Im Jahr 1941 wurde die gesamte deutsche Bevölkerung des Dorfes in die östlichen Landesteile der UdSSR deportiert.

 

Quellen:

  • Немцы России. Населенные пункты и места поселения: энцикл. словарь. / Сост. В.Ф. Дизендорф. 3-е перераб. Интернет-издание. – 2011.