Johannesfeld (Nowaja Nadeschda, Neu-Hoffnung, Rote-Fahne Nr. 1)

Gebiet Rostow

Geschichte der Siedlung

JOHANNESFELD (Nowaja Nadeschda, Neu-Hoffnung, Rote-Fahne Nr. 1), lutherisches Dorf.

Gehörte vor 1917 zum Amtsbezirk Sredne-Nagolinski (Gebiet des Donkosakenheeres) und in sowjetischer Zeit zu den Rayonen Tschertkowo, Leonowo-Kalitwenskoje bzw. Maltschewsko-Polnenskaja (Gebiet Rostow). 40 km nordwestlich von Millerowo gelegen. Entwicklung der Einwohnerzahlen: 97 (1904), 129 (1915), 154 (1920), 267 (davon 250 Deutsche, 1926), 453 (1941). Landfläche: 815 Desjatinen (1915; 20 Höfe).

Die Bewohner gehörten der lutherischen Pfarrgemeinde Rostow-Rynowka an. 1926 gab es im Dorf eine Grundschule und eine landwirtschaftliche Kooperationsgenossenschaft. Im Jahr 1941 wurde die gesamte deutsche Bevölkerung des Dorfes in die östlichen Landesteile der UdSSR deportiert.

 

Quellen:

  • Немцы России. Населенные пункты и места поселения: энцикл. словарь. / Сост. В.Ф. Дизендорф. 3-е перераб. Интернет-издание. – 2011.