Hoffental
Hoffental
Gebiet Rostow
Geschichte der Siedlung
HOFFENTAL (Melentjewo), im Jahr 1880 auf eigenem Land gegründetes lutherisches Dorf, dessen Gründer aus den bei Berdjansk gelegenen deutschen Kolonien stammten.
Gehörte vor 1917 zum Amtsbezirk Fjodorowka (Bezirk Taganrog, Gebiet des Donkosakenheers) und in sowjetischer Zeit zu den Rayonen Fjodorowka, Neklinowka, Matwejew Kurgan bzw, Taganrog (Gebiet Rostow). In heutiger Zeit Ortschaft Ofental (Rayon Neklinowka, Gebiet Rostow). 45 km nordwestlich von Taganrog gelegen. Entwicklung der Einwohnerzahlen: 230 (1904), 220 (1911), 297 (1915), 137 (1919), 417 (davon 403 Deutsche, 1926), 266 (1941). Landfläche: 2.465 Desjatinen (1915; 40 Höfe).
Die Bewohner gehörten der lutherischen Pfarrgemeinde Rosenfeld an. Die Gottesdienste wurden im örtlichen Bethaus abgehalten. 1926 gab es im Dorf eine Grundschule und drei Windmühlen. Im Jahr 1941 wurde die gesamte deutsche Bevölkerung des Dorfes in die östlichen Landesteile der UdSSR deportiert.
Quellen:
- Немцы России. Населенные пункты и места поселения: энцикл. словарь. / Сост. В.Ф. Дизендорф. 3-е перераб. Интернет-издание. – 2011.