Alexanderfeld

Gebiet Rostow

Geschichte der Siedlung

ALEXANDERFELD (Masajewka, Patrikejewskaja), 1900 gegründetes evangelisch-lutherisches Dorf.

Gehörte vor 1917 zum Amtsbezirk Milost Kurakina (Bezirk Taganrog, Gebiet des Donkosakenheers) und in sowjetischer Zeit zu den Rayonen Matwejew Kurgan bzw. Sowjetka (Gebiet Rostow). 45 km nordöstlich von Taganrog gelegen. Entwicklung der Einwohnerzahlen: 42 (1904), 143 (1915), 140 (1918), 173 (davon 168 Deutsche, 1926), 242 (1941). Landfläche: 1.470 Desjatinen (1915; 20 Höfe).

Die Dorfbewohner gehörten zunächst der lutherischen Pfarrgemeinde Ostheim und später der Pfarrgemeinde Rosenfeld an. Die Gottesdienste wurden im örtlichen Bethaus abgehalten. Im Dorf gab es eine eigene Grundschule. Im Zuge der Kollektivierung wurde in Alexanderfeld die Kolchose „Leninfeld“ gegründet. Im Jahr 1941 wurde die gesamte deutsche Bevölkerung des Dorfes in die östlichen Landesteile der UdSSR deportiert

 

Quellen:

  • Немцы России. Населенные пункты и места поселения: энцикл. словарь. / Сост. В.Ф. Дизендорф. 3-е перераб. Интернет-издание. – 2011