Friedrichsfeld
Friedrichsfeld
Ziskaukasien
Geschichte der Siedlung
FRIEDRICHSFELD (Solotarjowka), im Jahr 1885 auf eigenem Land gegründetes lutherisch-reformiert-baptistisches Dorf, dessen Gründer aus den im Gouvernement Cherson gelegenen deutschen Kolonien stammten.
Gehörte vor 1917 zu den Amtsbezirken Solotarjowka bzw. Blagodatnoje (Bezirk Stawropol, Gouvernement Stawropol) und in sowjetischer Zeit zum Rayon Ipatowo/ Winodelnoje (Region Ordschonikidse). 80 km nordöstlich von Stawropol am rechten Ufer des Flusses Bolschaja Kugulta gelegen. Entwicklung der Einwohnerzahlen: 775 (davon 708 Deutsche, 1897), 628 (1909), 675 (1918), 1.025 (1920), 893 (davon 790 Deutsche, 1926). Landfläche: 4.270 Desjatinen (1885).
Die Dorfbewohner gehörten der lutherischen Pfarrgemeinde Stawropol an.
Anfang des 20. Jahrhunderts gab es im Dorf eine Dampfmühle, eine Ziegelei, mehrere Handwerksbetriebe und einige Geschäfte. Im Jahr 1926 war das Dorf Zentrum eines Dorfsowjets. Es gab zwei Grundschulen, eine Lesehütte und einen Genossenschaftsladen.
Quellen:
- Немцы России. Населенные пункты и места поселения: энцикл. словарь. / Сост. В.Ф. Дизендорф. 3-е перераб. Интернет-издание. – 2011