Nikolaifeld

Ziskaukasien

Geschichte der Siedlung

NIKOLAIFELD (Nikolajewskaja Step; auch Nikolajewo-Stepnowskaja, Knjase-Nikolajewski), im Jahr 1897 auf eigenem Land gegründetes mennonitisches Dorf, dessen Gründer aus den im Bezirk Cherson (Gouvernement Cherson) gelegenen mennonitischen Siedlungen stammten. Der Name geht auf den früheren Besitzer des Landes Großfürst Nikolai Nikolajewitsch zurück.

Gehörte vor 1917 zum Amtsbezirk Kanglynskoje (Bezirk Alexandrow/ Pjatigorsk, Gouvernement Stawropol) und in sowjetischer Zeit zum Rayon Mineralnyje Wody (Region Ordschonikidse, heute Region Stawropol). 30 km nordwestlich von Mineralnyje Wody gelegen. Entwicklung der Einwohnerzahlen: 297 (1909), 576 (1917), 498 (1920), 457 (davon 455 Deutsche, 1926).

Die örtliche mennonitische Gemeinde hatte ein eigenes Bethaus, in dem auch die Grundschule untergebracht war.

Im Jahr 1926 war das Dorf Zentrum eines Dorfsowjets. Es gab eine Grundschule, eine Lesehütte und eine landwirtschaftliche Kooperationsgenossenschaft.

 

Quellen:

  • Немцы России. Населенные пункты и места поселения: энцикл. словарь. / Сост. В.Ф. Дизендорф. 3-е перераб. Интернет-издание. – 2011