Marienbrunn
Marienbrunn
Ziskaukasien
Geschichte der Siedlung
MARIENBRUNN (Marjini Kolodzy), im Jahr 1910 auf eigenem Land gegründetes lutherisches Dorf, dessen Gründer aus der Kolonie Gross-Markosowka (Gebiet Kuban) stammten.
Gehörte vor 1917 zu den Amtsbezirken Kaglynskoje bzw. Marjini Kolodzy (Bezirk Alexandrow/ Pjatigorsk, Gouvernement Stawropol) und in sowjetischer Zeit zum Rayon Mineralnyje Wody (Region Ordschonikidse, heute Region Stawropol). 25 km nordöstlich von Mineralnyje Wody gelegen. Entwicklung der Einwohnerzahlen: 453 (1917), 650 (1920), 788 (davon 756 Deutsche, 1926). Landfläche: 1.244 Desjatinen (1910).
Die Dorfbewohner gehörten der lutherischen Pfarrgemeinde Pjatigorsk an. Im Jahr 1912 gab es im Dorf ein Bethaus und eine Grundschule.
Im Jahr 1926 war das Dorf Zentrum eines Dorfsowjets. Zu dieser Zeit gab es eine Grundschule und eine landwirtschaftliche Kreditgenossenschaft. Im Jahr 1931 wurde eine Siebenklassenschule eröffnet.
Quellen:
- Немцы России. Населенные пункты и места поселения: энцикл. словарь. / Сост. В.Ф. Дизендорф. 3-е перераб. Интернет-издание. – 2011