Karlsfeld
Karlsfeld
Ziskaukasien
Geschichte der Siedlung
KARLSFELD (Romanowo; auch Oberbeljanowka), im Jahr 1897 gegründetes lutherisches und mennonitisches Dorf, dessen Gründer aus den in Bessarabien gelegenen lutherischen Kolonien stammten.
Gehörte vor 1917 zum Amtsbezirk Olgino (Bezirke Swjatoj Krest/ Praskoweja bzw. Alexandrow/ Pjatigorsk, Gouvernement Stawropol) und in sowjetischer Zeit zu den Rayonen Stepnoje/ Solomenskoje bzw. Woronzowo-Alexandrowskoje (Region Ordschonikidse). Heute gehört das nordwestlich von Stepnoje am Suchopadinski-Kanal gelegene Dorf Seljonaja Roscha zum Rayon Stepnoje (Region Stawropol). Landfläche: 4.500 Desjatinen, 2.700 Desjatinen (1916; 68 Höfe). Entwicklung der Einwohnerzahlen: 490 (1909), 420 (1918), 577 (1920), 493 (davon 475 Deutsche, 1926).
Anfang des 20. Jahrhunderts gab es im Dorf die Ziegelei von A.P. Ribler. Im Jahr 1926 gab es in Karlsfeld eine Grundschule und einen Genossenschaftsladen.
Quellen:
- Немцы России. Населенные пункты и места поселения: энцикл. словарь. / Сост. В.Ф. Дизендорф. 3-е перераб. Интернет-издание. – 2011