Hoffnungsfeld
Hoffnungsfeld
Ziskaukasien
Geschichte der Siedlung
HOFFNUNGSFELD, im Jahr 1900 gegründetes lutherisches Dorf, dessen Gründer 17 aus der infolge von Überfällen der Bergstämme zerfallenen Kolonie Elisabethtal stammende Familien waren.
Gehörte vor 1917 zum Kreis Naltschik (Gebiet Terek) und in sowjetischer Zeit zum Rayon Terek (Malo-Kabardinski) (Kabardino-Balkarische ASSR). 45 km nordöstlich von Naltschik am rechten Ufer des Terek gelegen. Entwicklung der Einwohnerzahlen: 150 (1914), 99 (allesamt Deutsche, 1926), 259 (1929). Landfläche: 1.329 Hektar (1929).
Die Bewohner gehörten der lutherischen Pfarrgemeinde Pjatigorsk an. Im Jahr 1918 wurde das Dorf von Angehörigen der Bergvölker gebrandschatzt, bis 1926 aber wiederaufgebaut.
Im Zuge der Kollektivierung wurde im Dorf die E. Thälmann-Kolchose eingerichtet. Es gab eine Grundschule, einen Kindergarten und einen Laden.
Quellen:
- Немцы России. Населенные пункты и места поселения: энцикл. словарь. / Сост. В.Ф. Дизендорф. 3-е перераб. Интернет-издание. – 2011